Jahresstatistik 2020 unserer Regionalstelle

11'251 Beratungsgespräche wurden 2020 am Telefon geführt, rund 2/3 mit Frauen, 1/3 mit Männern. Dies entspricht einer Zunahme um gut 3% gegenüber dem Vorjahr. In der Pandemie haben wir mehr Suizidgespräche (+1.5%) geführt. Rund 3% der Gespräche bezogen sich auf das Thema Corona-Pandemie. Das Thema Verlust/Trauer/Tod war in 2.5% der Gesprächen zentral (+1%).
In dieser ausserordentlich schwierigen Zeit haben wir längere Gespräche geführt, was uns an die Grenzen unserer Kapazitäten geführt hat.

In der Online-Beratung wurden im letzten Jahr 267 Mails beantwortet und 649 Chats geführt. Die Onlilne-Beratung ist weiterhin eine gefragte Ergänzung zum seit über 60 Jahren bestehenden Telefonangebot. Vor allem in der Chatberatung kontaktiern uns meist junge Erwachsene. 
In der Online-Beratung kommen auch stärker tabuisierte Themen vermehrt zur Sprache: so wird z. B. Suizidalität in gut 8% der Chat-Kontakte erwähnt, während dies nur in 3% der Telefonberatungen Gesprächsthema ist. Psychische Probleme werden in der Online-Beratung von jungen Ratsuchenden thematisiert. Die Sorgen rund um eine Covid-19 Infektion sind auch in der Onlineberatung ein Thema. 2% der Online-Kontakte beziehen sich auf die vielfältigen Sorgen rund um die Pandemie und die damit verbundenen Einschränkungen.